Facebook und Instagram Shopping: Diese Argumente überzeugen

Facebook und Instagram Shopping

Social Media Kanäle sind ideale Conversiontreiber, da sich User:innen auf Facebook, Instagram, Pinterest & Co. gerne inspirieren lassen. Mittlerweile können Produkte auf Posts und Stories markiert werden und der User oder die Userin sieht mit einem Blick, um welchen Artikel es sich handelt und wie viel das Produkt kostet. Marken können eigene Shops betreiben, die unter eigenen Tabs auffindbar sind. Welche Vorteile Social Shopping mit sich bringt, erfahren Sie hier.

Die Vorteile von Social Shopping

Social Shopping ist in aller Munde. Doch welche Effekte können Marketers erwarten, wenn sie Produkte taggen und Shops auf Facebook, Instagram & Co. betreiben?

  • Bestseller und andere Highlight-Produkte können in Kollektionen hervorgehoben werden. Mit diesen können Sie Collection Ads schalten. Das ist ein tolles Format, um Produkte mit Brand Assets, wie Videos oder Kampagnenbildern zu kombinieren.
  • Im Commerce Manager können Sie wertvolle Insights ziehen und erfahren, wie das Kaufverhalten der eigenen Zielgruppe ist. Das ist auch der richtige Ort, um den eigenen Shop zu personalisieren.
  • Produktkataloge können wiederum automatisiert aus Ihrem Shop-System gezogen werden. Dafür müssen Sie einen Feed generieren und dem Business Manager mit einer URL als XML oder CSV zur Verfügung stellen. Dann können Sie zum Beispiel einstellen, dass der Feed regelmäßig aktualisiert wird (z. B. einmal pro Tag).
  • Wenn Sie eine Automatisierung eingerichtet haben, eröffnen sich neue Möglichkeiten. So können Sie zum Beispiel Dynamic Ads schalten. Diese sind vor allem im Bereich des Retargetings bedeutsam.
  • Es gibt für Werbekampagnen die Option, Custom Audiences für Shopping-Interaktionen hinzuzufügen, um Personen zu erreichen, die in Ihrem Shop stöbern und einkaufen.
  • Die Administration ist einfach, denn Sie können mit Ihren Kunden direkt über Facebook Messenger kommunizieren und sehen sofort, zu welchem Produkt eine Kundenanfrage kam. Das erleichtert Ihnen den Customer Support.

In-App Checkout nutzen

Es gibt im Commerce Manager auch die Möglichkeit einzustellen, dass der User oder die Userin den Checkout auf Facebook oder Instagram machen muss. Das ist vor allem für kleine Marken zu Beginn sinnvoll, wo es noch keinen eigenen Online Shop gibt. Aber Achtung: Facebook möchte dafür eine Verkaufsgebühr. Die Daten vom User oder der Userin werden sicher von Facebook gespeichert und verwahrt, sodass es beim nächsten Kauf noch schneller geht. Durch den möglichen In-App Checkout deckt Facebook und Instagram Shopping den gesamten Marketing Funnel ab: von der Inspiration bis zum Kauf. Sie können also neben Ihrer Webseite eine zweite starke Plattform errichten oder beide Medien miteinander verbinden.

Live Shopping auf Facebook, Instagram & Co.

Viele Marken steigern Ihre Verkäufe über Live Shopping . Produkte werden innerhalb der Livestreams markiert. Dafür kann vorab ein Katalog angelegt werden oder die Produkte werden manuell hinzugefügt. Das Tolle daran: User:innen können Fragen zu den Produkten stellen oder Sie können die Produkte vor Ihrer Zuschauerschaft herzeigen und in der Anwendung erklären. Sie wiederum erhalten direktes Feedback. Achten Sie darauf, dass Sie eine ausgewählte Person sprechen lassen, die den Markenkern ideal repräsentiert und in Frage-Antwort-Situationen schnell und gut reagieren kann.

Der Commerce Manager und mögliche Vertriebskanäle

Der Commerce Manager ist ein Gratis-Tool von Facebook und kann für die eigenen Shop-Aktivitäten auf Facebook und Instagram eingesetzt werden. Je nachdem, ob der Checkout auf Social oder auf der eigenen Webseite stattfindet, stehen unterschiedliche Metriken und Kennzahlen zur Verfügung.

Artikel zum Produktkatalog hinzufügen

Wenn Sie einen Artikel hinzufügen, müssen gewissen Daten dazu vorliegen. Diese können Sie manuell einpflegen, was sich empfiehlt, wenn Sie eine kleine Marke mit wenigen Produkten betreuen, oder Sie importieren sie aus einem Daten-Feed. Das wäre die ideale Variante für größere Marken, die laufend neue Produkte online stellen.

Es müssen dann verschiedene Informationen an Facebook übermittelt werden, z. B. ein Produktbild, ein Titel, ein Preis, eine Content-ID (entspricht der Content-ID des Facebook Pixels, notwendig bei Dynamic Ads), uvm. Des Weiteren können Varianten hinzugefügt werden.

Produkte personalisiert bewerben

Facebook Pixel

Sie können dann entscheiden, welche Vertriebskanäle Sie nutzen möchten. Idealerweise verknüpfen Sie Ihren Webseiten-Pixel mit Ihrem Produktkatalog. Nachdem dies geschehen ist, können Sie die Übereinstimmungsrate von Events und Artikeln ansehen. Damit meint Facebook den prozentualen Anteil der Events, der einem Artikel aus einem beliebigen verknüpften Katalog zugeordnet werden kann. Daraus lässt sich ableiten, ob ein Fehler mit dem Pixel oder der Einrichtung des Katalogs vorliegt. Eine Zuweisung der Pixel ist für das Conversion Tracking extrem wichtig und sollte daher unbedingt eingerichtet werden.

Dynamic Ads

Mit dynamischen Anzeigen können Vorlagen entworfen und genutzt werden, um in Kombination mit Produktdaten automatisierte Werbeanzeigen zu erstellen, die auf dem Verhalten Ihrer Online Shop Nutzer:innen basieren.

Dafür müssen Sie das Ziel “Katalogverkäufe” nutzen. Wählen Sie den gewünschten Produktkatalog im Ad Manager aus, ebenso eine Produktpalette daraus (z. B. eine spezifische Marke). Spielen Sie Ihre Ad zum Beispiel an Warenkorb-Abbrecher aus. Remarketing, Cross- und Upselling werden durch Dynamic Ads gefördert.

Egal ob Bild, Carousel oder Collection: Produkte können verschieden präsentiert werden. Man gestaltet Dynamic Ads Templates und lässt Facebook automatisch entscheiden, welche Produkte angezeigt werden. Nicht nur die Bilder werden dynamisch geladen, sondern weitere Informationen des Datenfeeds können genutzt werden, z. B. Produktname oder Preis.

Collaborative Ads

Neben Dynamic Ads, Carousel Ads, Collection Ads und Anzeigen mit Produktmarkierungen können Sie auch Collaborative Ads ausprobieren. Dafür können Sie ein Segment Ihres Katalogs einfach mit einem Vertriebspartner teilen. Als Einzelhändler braucht es zusätzlich eine Registration in einem Verzeichnis für Handelspartner. Die Zusammenarbeitet startet durch eine Anfrage.

Auch der Facebook Marketplace steht nach Implementierung als Placement zur Verfügung.

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