SEO und Content Marketing: eine untrennbare Liebesbeziehung

Informativer Content für SEO

Content Marketing und SEO brauchen einander. Denn User, aber auch Suchmaschinen möchten optimierte Webseiteninhalte, die die richtige Suchintention treffen und relevant sind. Warum Sie im Online Marketing Mix auf eine Kombination aus beiden Disziplinen setzen sollten, erfahren Sie hier.

Content Marketing

Hochwertiger Content wird bevorzugt

Seit 2011 ist für den Google Algorithmus entscheidend, dass Webseiteninhalte Themen umfassend behandeln und qualitativ-hochwertigen Content aufweisen. Früher hat es gereicht, genügend Keywords zu integrieren, aber mittlerweile spielt die Content Qualität eine viel wichtigere Rolle. Einzigartige, zielgruppengerechte Inhalte werden als besonders relevant eingestuft. Dies können Sie in den Quality Rater Guidelines von Google im Detail nachlesen. Google muss sich sicher sein, dass Sie mit Ihrem Content alle Nutzerfragen beantworten und so für eine hohe Zufriedenheit sorgen. Auch das BERT Update, welches am 9. Dezember 2019 weltweit ausgerollt wurde, war wieder ein großer Schritt in diese Richtung.

Deshalb ist eine Content Strategie unabdingbar. Das Ziel von Content Marketing ist es, nützliche und interessante Inhalte der Zielgruppe näher zu bringen. Dadurch möchten Marken ihr Image verbessern, das Produktsortiment vorstellen und den Verkauf fördern. Einerseits werden Probleme geschaffen, aber gleichzeitig auch Lösungen angeboten.

Gemeinsamkeiten SEO und Content Marketing

Was haben SEO und Content Marketing gemeinsam?

Wir haben gelernt: Sowohl die Suchmaschinenoptimierung als auch das Content Marketing zielen auf qualitativ-hochwertigen Content ab, der die Zielgruppe mit relevanten Inhalten versorgt. Bei beiden Disziplinen steht der User und seine Bedürfnisse im Vordergrund, nicht die Werbung an sich. Die User kommen von selbst, weil der Content überzeugt, und nicht weil eine Marke “laut genug geschrien hat”.

Wenn Sie als Unternehmen mehr Sichtbarkeit erlangen möchten, ist ein Zusammenspiel der beiden Bereiche essenziell. Damit Sie überhaupt wissen, welcher Content produziert werden soll, ist eine umfassende Keywordstrategie als Basis entscheidend.

Gemeinsame Ziele von SEO und Content Marketing sind bessere Platzierungen auf Google, mehr Traffic und eine erhöhte Sichtbarkeit. SEO liefert für das Content Marketing die notwendige Vorarbeit, das Grundgerüst. Content Marketing wiederum erinnert daran, dass wir Inhalte für Nutzer und nicht für den Google Bot schreiben. SEO lebt von Backlinks, diese erhalten Sie eher, wenn Ihr Content ansprechend ist.

Guter Content erhöht auch die Verweildauer auf einer Seite, was wiederum ein wichtiger Rankingfaktor für Google ist.

Dazu kommt, dass Google Nutzern möglichst aktuelle Inhalte bieten möchte. Deshalb werden Seiten, die laufend optimiert werden, besser bewertet.

Der Unterschied zwischen transaktionalen und informationsgetriebenen Suchbegriffen

Transaktionale Suchbegriffe zielen – wie der Name es schon andeutet – auf eine Transaktion hin, also zum Beispiel einen Kauf. Das Keyword zeigt, dass eine Handlung geplant ist (z. B. “apple iphone x kaufen”). Informationsgetriebene Suchbegriffe hingegen dienen dazu, dem User nähere Informationen zu einem Thema zu liefern (z. B. “rezept schnitzel”). Über beide Arten von Suchbegriffen können Sie verkaufen oder Ihr Image positiv fördern. Als dritte Kategorie gäbe es noch navigationsorientierte Suchbegriffe, die den User auf eine bestimmte Seite im Internet leiten sollen (z. B. “youtube”). Warum Sie User an unterschiedlichen Buyer Stages abholen sollten, erfahren Sie nun im nächsten Absatz.

Die Customer Journey: wichtig für beide Disziplinen

Sowohl SEO als auch die Content Strategie und das Content Marketing orientieren sich an der Customer Journey, die von jedem User in der ein oder anderen Form durchlebt wird. Wir von Breeder orientieren uns gerne am 7-stufigen Customer Journey Modell von Aufgesang, 2018.

In der Awareness-Phase macht eine Marke auf ein Problem aufmerksam (Pre-Awareness) oder der User ist sich seinem Problem von selbst bewusst geworden (Awareness). Er sucht nach näheren Informationen und tippt seine Suchintention in der Google Suchzeile ein, um sich inspirieren zu lassen. Frage-Keywords und Informational Keywords sind in dieser Phase besonders beliebt.

In der Consideration-Phase weiß der User nun mehr zu seinem Problem und macht sich als nächstes auf die Suche nach einer Lösung. Mögliche Wege werden gegeneinander abgewogen, weitere Information wird eingeholt (Preis, Erfahrungen, etc.).

In der Preference-Phase hat sich der User entschieden. Es findet nun der Purchase (Kauf) statt. Nach dem Verkauf finden Remarketing-Maßnahmen statt. Der User wird zu einem weiteren Kauf angeregt (“After Sale Phase”). Ist der User langfristig vom Produkt oder der Dienstleistung überzeugt, wird er treuer Fan – die Loyalty-Phase beginnt.

Eine umfassende SEO-Optimierung bietet Content für alle Phasen – so können die User an unterschiedlichen Touchpoints erreicht werden.

Content Strategie

Wie sieht die perfekte Content Strategie aus?

Im ersten Schritt sollten Sie schauen, dass Ihre Webseite eine Informationsbibliothek für Ihre Branche bzw. Nische wird. Bestehende Seiten müssen laufend aktualisiert und neue Inhalte nach den Bedürfnissen der Zielgruppe erstellt werden. Dadurch kann eine thematische Autorität aufgebaut werden.

Sie sollten SEO-optimierte Kategorieseiten entwickeln (Pillar Pages) und von denen aus auf Unterseiten verlinken, die das Thema in der Tiefe behandeln. Wenn Sie zum Beispiel ein Kosmetikhersteller sind, könnten Sie eine Pillar Page (Basis eines Themenclusters) zum Thema Haarpflege machen und dann unterteilen in “haarpflege blondes haar”, “haarpflege braunes haar”, “haarpflege trockenes haar”, etc. Je tiefer und umfangreicher Sie ein Thema abdecken, desto besser. Dabei gilt: Topic over keyword!

Ihr Content erhält einen Rankingboost, wenn der User Nutzersignale absendet, also signalisiert, dass er die Antwort auf seine Frage gefunden hat. Sie müssen sich in die Gedanken des Users hinein versetzen und die Informationen so anbieten, wie Sie erwartet werden. Die User Experience wird durch multimediale Inhalte (Bilder, Videos, Infografiken, etc.) unterstützt. Die Erstellung dieser ist wiederum Aufgabe des Content Marketings. Sie sehen: die Beiden können nicht ohne einander. 😉

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